Kampfsport

Ju-Jutsu ist Selbstverteidigung und Zweikampfsport, der Elemente aus Judo (Würfe, Würge- und Festlegetechniken) und Karate (Abblocken, Schläge und Tritte) in sich vereint.

 

Ju-Jutsu heißt übersetzt nachgebende oder auch sanfte Kunst. Die waffenlose Selbstverteidigung asiatischen Ursprungs wurde vormals Jiu-Jitsu genannt. Es geht darum, mit möglichst geringem Krafteinsatz und unter Ausnutzung der Bewegung und Kraft des Gegners Angriffe erfolgreich abzuwehren. 

Ju“ bedeutet „sanft“, d.h. ausweichen, anpassen, nachgeben.

Jutsu“ bedeutet „Kunst oder Kunstgriff“.

Ju-Jutsu ist also die Kunst, durch Ausweichen oder Nachgeben die Kraft des Angreifers zu nutzen und ihn damit zu besiegen. Falls erforderlich, kann ein Angriff aber auch in direkter Form, z.B. durch Atemi (Schock)-Techniken abgewehrt werden.

Für alle, die den Sport ein wenig ehrgeiziger angehen wollen, gibt es zwei Varianten. Wer gern an seiner Technik feilt, kann die Prüfungen ablegen und erhält je nach Graduierung eine neue Gürtelfarbe – von weiß über gelb, orange, grün und blau zu braun. Danach kommen die Meistergrade, erst schwarz, dann weiß-rot und rot.

 
Wie vielseitig Ju-Jutsu aber sein kann – da wir gerne über den Tellerrand hinaus schauen – zeigt das Video ganz gut.

Als die JJIF (Weltverband) 2010 die Entscheidung getroffen hat, BJJ/Ne-Waza als Wettkampfform mit aufzunehmen, fand der Stil auch nach und nach Einzug in den DJJV (Deutscher Ju-Jutsu-Verband).

 

Der DJJV, seine Landesfachverbände und wir als Verein bieten Stützpunkttrainings, Technik- und Regelwerklehrgänge auf Landes- und Bundesebene sowie Wettkämpfe im BJJ/Ne-Waza im Breiten- und Leistungssportbereich an.

Das Brazilian Jiu-Jitsu legt den Schwerpunkt auf den Übergang vom Stand zum Boden und den Bodenkampf.
Der Stil wird in Training und Wettkampf sowohl im Anzug (Gi) als auch ohne Anzug in

Sporthose und Shirt (No-Gi) ausgeübt.

Die dazugehörige Wettkampfdisziplin wird im DJJV und der JJIF als BJJ/Ne-Waza bezeichnet.